Mitten im toskanischen Nirgendwo steht die Abtei von San Galgano. Dem alten Zisterzienserkloster fehlt das Dach, was nicht schlimm ist, denn es regnet hier ja eher selten. Drum herum gibt es nicht viel, außer einen kleinen Kapelle mit einem Schwert im Stein. Dabei handelt es sich quasi um einen umgedrehten Artus, denn der Besitzer der Waffe, Ritter Galgano, hat, der Sage nach, nach zahlreichen Kriegen und Schlachten als Zeichen seines neuen, von Gott gelenkten Pazifismus, seine Klinge in den Stein gerammt. und nie weider angefasst. Eigentlich ganz cool.

Die Abtei ist noch rechtgut erhalten und kann besichtigt werden, wir hatten das Glück etwas Abseits der Saison dort zu sein, darum gab es recht wenig Touris. Und die paar verbleibenden waren, dank Teresas nimmermüden und freundlichem Einsatzes, so nett für ein paar Schüsse (Adieu Pazifismus) Abseits des Bildauschnittes zu warten.

Ich, besser gesagt wir, haben versucht genau die Mitte zu treffen, aber irgendwie habe ich das Gefühl das Mitte hinten nicht gleich Mitte vorne ist. Also entweder muss ich nochmal mit meinem Optiker oder mit dem Architekten reden.

Wer mal in der Gegend ist, sollte sich die Abtei auf jeden Fall mal ansehen. Und kann mir dann ja sagen wie er das mit der Mitte gelöst hat.

Seit gestern ist gamescom. Damit es auch jeder sieht, wurden zahlreiche Bauwerke am Rhein angestrahlt/beleuchtet. Die Installation nennt sich „light it up“. Wie gefällt es Euch? Ich finde, es ist ziemlich bunt, aber auch mal was anderes. Schaut es Euch ruhig mal an.

Es liegt nah, vor der eigenen Haustür zu fotografieren. Die Reisekosten sind überschaubar, auch der Zeitaufwand ist recht akzeptabel und aktuell passen Feierabend, Heimweg und Sonnenuntergang auch recht gut zueinander. Darum hier noch mal ein paar „Tourist-Shoots“ vom Rhein, wo ich mich und meine Kamera ja gerne ausprobiere.

Irgendwie komme ich mir, vor allem in der Nähe von Dom und Altstadt, dabei immer ein wenig wie ein Tourist vor. Mit Kamera in der Hand kann man die Blicke der Einheimischen förmlich spüren. Und tatsächlich, wenn um einen herum die Handys und Kameras gezückt werden, weil man (natürlich?) an einem der Hotspots steht, dann fühlt sich das schon ein wenig wie Urlaub an.

Das sind dann auch die Momente, in denen ich mir zwei Dinge vornehme:
1. Du musst Dir dringend Mal andere Motive zum ausprobieren suchen.
Und noch viel wichtiger:
2. Du hast das Glück, in einer Stadt zu leben, in der andere ihren Urlaub verbringen. Freu dich, verdammt noch mal.

Und während ich also grinsend Richtung Südbrücke radel, fällt mir ein, dass ich ein „Wahrzeichen“ noch gar nicht fotografiert habe. Liebe Deine Stadt. Aber das steht jetzt auf der Liste, versprochen.

 

Bevor sich der Frühling jetzt wirklich in unsere Gefilde schleicht, dachte ich mir, ich versorge Euch nochmal mit etwas Winter und Herbstsonne. „Genau wie in dem Ärzte-Song: „Immer mitten in die Sonne rein…“
Warum sich dieser Dom fast immer ins Bild schmuggelt, kann ich auch nicht sagen. Wahrscheinlich ist mein Radius einfach zu begrenzt.

Vor ein paar Wochen war ich bei einem Fotowalk unter anderem in der U-Bahn unterweges. Dabei habe ich das Bild geschossen. Was man nur erahnen kann ist, wie nah ich an der Bahn war. Im Ernst, ich hatte mein Stativ aufgebaut, hatte gefühlt auch noch viel Platz zur Bahnsteigkante. Aber als die Bahn kam, und sie kam schnell, war ich wirklich froh, das der Fahrer nicht den Ellenbogen aus dem Fenster hängen hatte. 😉

Vor ein paar Tagen war alles perfekt. Sonne, blauer Himmel und ich mit der Kamera auf dem Weg zu einem Fotowalk. Dazu die schönste Aussicht der Welt, zumindest für viele Kölner.

Und dann das. Eine Mauer mitten auf der grünen Wiese. Und damit auch mitten im Bild. Und ich frage mich jetzt die ganze Zeit: Was macht das Ding da? Hat jemand eine gute Idee? Hochwasser schließe ich mal aus, das wäre dann ja doch eher ein sehr partieller Schutz. Grafitti-Testfläche fände ich cool, kann ich aber auch nicht glauben.

Und dann gibt es da ja auch noch die kleine Schwester der großen Mauer. Bleibt wohl auf immer ein Rätsel. 😉

Borschemich (alt) ist einer meiner ersten lost places. Es war ein Ort in NRW, nordwestlich von Köln. War? Ja, denke schon, denn als ich die Fotos im August 2016 gemacht habe war der Ort bereits leer, er musste dem Tagebergbau Garzweiler weichen. Wobei weichen ja auch irgendwie falsch ist. Klingt nach ausweichen. Aber das klappt wohl für einen Ort nicht.
Ich bin mir nicht sicher, ob es den Ort heute noch gibt, aber wenn ich es auf Google Maps richtig gesehen habe, ist er wohl schon fast ganz weg.
Ich will hier gar keine Diskussion über das für und wieder von Tagebau, vor allem in einer Dicht besiedelten Region, vom Zaun brechen. Dafür habe ich mich, wie ich zu meiner Schnade gestehen muss, noch nicht genug mit dem Thema auseinandergesetzt. Aber durch einen, zumindest optisch, völlig intakten Ort zu gehen und zu wissen, da kommen jetzt bald die Bagger, das war schon ein komisches Gefühl. Ich will mir gar nicht ausmalen wie es für die Menschen sein muss, die dort gelebt haben, deren Heimat es war. Konzern- und Gemeinwohl sind dann offensichtlich doch höher zu bewerten als die Erinnerungen und Empfindlichkeiten einiger weniger. Ist irgendwie kein schöner Gedanke. Was denkt Ihr?
Der Ort wurde übrigens ein paar Kilometer weiter wieder neu gebaut. Heißt jetzt offiziell Boorschemich (neu). Die Anwohner wurden entschädigt und bekamen neue und moderne Häuser. Angeblich wurde sogar die alte Straßenführung so gut wie möglich übernommen. Da war ich auch. Aber zum fotografieren habe ich da nichts gefunden.

Nachdem sich jetzt absehen lässt, dass das aktuelle Hochwasser zumindest in Köln ohne größere Schäden wieder abfließen wird, hier ein paar Bilder die ich während des Höchststandes bei fast 9m Pegel gemacht habe.
Fast die gesamte Uferpromenade ist im Wasser verschwunden, aber dafür liegt die Stadt gefühlt jetzt wirklich am Wasser. Irgendwie auch cool. Trotzdem hoffen wir natürlich alle das der Rhein bald zurück geht und sich die Dinge in der Stadt wieder normalisieren. Damit der Fasteloovend kommen kann…

Hier eine der vier Windmühlen, die auf den Wällen um die historische Altstadt von Brügge stehen. Genau wie viele Gebäude in der Stadt sind sie recht gut erhalten und natürlich bei Touristen (und Fotografen) sehr beliebt. Könnte aber auch sein, das die alle nur wegen der nahe gelegenen Frituur Royal kommen, bei der es lecker Pommes und Frikandel gibt…
Bei dem Foto hatte ich dreifach Glück. Erstens waren wir an einem recht windigen Tag dort, sodass die Wolken recht schnell zogen und ich (mal wieder) meinen beliebten Filter auspacken konnte. Zweitens war die Mühle festgestellt und hat sich keinen Millimeter bewegt. Und drittens waren nicht so viele Touristen vor Ort und ich hatte ein paar mal 30 Sekunden Zeit zum belichten.
Wer Windmühlen, Pommes und Frikandel mag, der sollte sich das mal wirklich live anschauen.
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P.S.: Nach meinem letzten Post über Brügge und Gent bekam ich ständig Werbeanzeigen „Visit Bruges“ angezeit. Bin mal gespannt, was jetzt passiert…

Seit einiger Zeit nehme ich an Fotowalks teil. Wer es nicht kennt, die Idee ist einfach. Ein paar oder ein paar mehr Fotografen treffen sich und gehen gemeinsam auf die Suche nach schönen Motiven. In den meisten Fällen gibt es dazu auch noch ein bestimmtes Motto. Bei dem , von dem diese Aufnahmen stammen war es, unschwer zu erkennen, das Thema s/w.
Neben der Tatsache das man seinem Hobby nachgeht, ist so ein Walk für mich vor allem eine großartige Gelegenheit um noch mehr zu lernen. Denn es ist immer der eine oder andere Fotograf dabei, der zu einem bestimmten Thema noch tolle Tipps und Erfahrungen hat, einem einen Filter leiht ( wie z.B. hier) oder eine Kameraoption zeigt. Und außerdem lernt man eine Menge netter Leute kennen. Im Ernst, hätte ich früher gewußt wie cool diese Fotowalks sind, hätte ich mir schon Jahre früher eine Kamera gekauft um mitgehen zu können.
Wer also Bock auf fotografieren hat und Menschen kennen lernen möchte die das auch heben, der sollte mal an so einem Event teilnehmen. In der Regel sind die Walks auch kostenlos.
Ich gehe in den kommenden Tagen wieder los und ich freue mich schon. Und Ihr bekommt die Ergebnisse dann hier zu sehen.

Vor einigen Tagen war ich für ein langes Wochenende in Brügge und Gent. Die beiden Städte, die über Jahrhunderte Zentren des flämischen Handels mit der Welt waren, sind noch immer in großen Teilen sehr gut erhalten und verfügen über eine Vielzahl von historischen Gebäuden.

Besonders Brügge ist, innerhalb der ehemaligen Stadtmauern, voll mit mittelalterlichen Häusern. Besonders in den Abendstunden, wenn die Touristen, und von denen gibt es wirklich viele in der Stadt, wieder in ihre Busse und auf ihre Schiffe gestiegen sind, ist es besonderes eindrucksvoll. Wer es auch tagsüber etwas ruhiger mag, dem seinen die Viertel außerhalb des Stadtzentrums ans Herz gelegt. Viel ruhiger, aber mit änlich vielen tollen Gebäuden, engen Gassen und interessanten Details.

Auch Gent hat viel zu bieten, allerdings ist die Stadt optisch deutlich moderner, was es nicht immer besser macht. Und so muss man abseits des Zentrums die alte Gebäude schon etwas suchen.

Mein Tipp: Wer Städtetouren mag, der sollte sich beide Städte unbedingt einmal ansehen, es lohnt sich wirklich. Für Brügge an dieser Stelle auch noch ein Hoteltipp: Monsieur Maurice. Sehr nettes, kleines Hotel. Ruhig aber trotzdem fast Mitten im Zentrum.

Wie Ihr auf den Fotos erkennen könnt, habe ich mal wieder etwas mit Stativ und Graufilter gespielt. Ich kann die Dinger jedem der Landschaft oder Architektur fotografieren will, wirklich sehr ans Herz legen, die machen viel Spaß. Und zudem stören einzelne Fußgänger die durchs Bild laufen plötzlich gar nicht mehr 😉

Ich bin ja generell ein großer Freund von mehr Grün in der Stadt. Es muss sich dabei auch nit immer um geplantes und genau durchstrukturiertes handeln. Darum mag ich auch die Art, wie sich der, wenn mich mein botanisches Wissen nicht wieder einmal trügt, Löwenzahn sich auf diesem Bild seinen Platz erobert hat. Guerillia-Gardening at its best.

 

Schilder sollen uns den Weg weisen. Und Werbeschilder sind da keine Ausnahme. Aber was, wenn es den Ort auf den sie uns Hinweisen nicht mehr gibt? Oder sie durch Platzierung und den Zahn der Zeit eine völlig neue Wirkung bekommen? Ich mag sie trotzdem, diese alten Schilder.

Kölnberg. Nah an Köln, aber irgendwiue doch zu weit. Wohnraum für über 4.000 Menschen. Für mich einer der surrealsten Orte im Umfeld meiner aktuellen Heimatstadt. Ein Hochhauskomplex mitten auf der grünen Wiese, zwischen Korn- und Kohlfeldern am Rand eines Vorortes. Im Ernst, wer plant den so was?
Obwohl die Aussicht wahrscheinlich phämomenal ist, ist das ganze Ding viel zu weit von der Stadt weg. Und konnte sich folglich nie als das hochwertige Immobilienprojekt etablieren, als welches es in den 70ern geplant war. Mittlerweile wohl leider das, was man einen sozialen Brennpunkt nennt.
Wem es aus dem Fernsehen bekannt vorkommt, hier spielt u.a. die TV-Serie Danni Lowinski.

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Man kann mich nicht wirklich als Freund großer ISO-Zahlen bezeichnen, ich mag Tageslicht eigentlich am liebsten. Aber auch ohne Sonne kommt manchmal was Nettes raus. Hier ein paar Bilder, die ich im Laufe der letzten beiden Jahre ohne Sonnenlicht gemacht habe.

Heute mal Urlaubsbilder. Mallorca ist eine wunderschöne Insel. Ziemlich oft, auf jeden Fall. Aber es gibt auch die andere Seite, die von der die Einheimischen sprechen, wenn für Sie wieder einmal gefühlt zu viele Touristen auf der Insel sind. Oder, wie in diesem Fall, eigentlich noch zu wenig. Entstanden sind die Bilder in Magaluf, was sich für mich wie der Ballerman anfühlte (den ich, das muss ich fairerweise zugeben, auch nur einmal gesehen habe). Nur größer. Und auf Englisch.

Reisen ist ja immer so eine Sache. Ich mache das sehr gerne, freue mich auf neue Eindrücke, neue Menschen, andere Länder und Kulturen. Nur im Hotel schlafen, das ist nicht immer so mein Ding. Das Bett ist zu hart oder weich, bei Kopfkissen ist es genauso und einige der anderen Gäste sind manchmal auch gewöhnungsbedürftig. Zudem sind die Zimmer oft eine Wundertüte. Im Urlaub kann ich davon noch viel ausblenden. Wenn ich allerdings beruflich unterwegs bin und am nächsten Tag fit sein muss, ist es manchmal schon hart. Aber das ist jetzt wohl Jammern auf hohem Niveau.
Hotelflure finde ich dagegen immer sehr fazinierend, vor allem wenn sie leer und klar sind. Nur die Blicke der anderen Gäste, wenn man um 00.30h mit der Kamera halb auf dem Boden liegt oder ein Stativ aufbauen will, sind manchmal, …, nun, sagen wir mal, zumindest befremdlich. Aber so kann man ja auch Leute kennenlernen.

Mein erster Versuch mit meinem neuen Graufilter. Irgendwie ganz spannend geworden, aber die Erschütterung, wenn ein 400t ICE über die Eisenbahnbrücke, von der ich das Bild gemacht habe fährt, ist schon immens. Und bei 30 Sekunden Belichtung auch schwer zu vermeiden. Das nächste Mal suche ich mir einen stabileren Standpunkt.

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Nach all dem Regen in den letzten Tagen ist es mal an der Zeit für ein paar schöne Wolken und blauen Himmel, finde ich.

Eigentlich sollte es nur ein Sonntagsspaziergang bei tollem Wetter werden. Aber irgendwie hat sich ein Teil der Fotoausrüstung doch mit auf den Weg gemacht. Dann hat sich plötzlich diese Wolke so schön platziert und ich hatte keine andere Wahl als auf den Auslöser zu drücken. Das kannste Dir so ja so nicht malen, das glaubt dir eh keiner.
Das Gebäude ist Schloß Augustusburg in Brühl bei Köln, welches zusammen mit Falkenlust und dem Schloßpark seit 1984 zum UNSECO-Welterbe gehört. Lohnt sich auch ohne Wolken und blauen Himmel immer für einen Besuch.

 

Nach den tollen Erlebnissen in 2016 stand für 2017 nochmal Irland auf dem Urlaubsplan. Während es im Vorjahr noch in den touristisch erschlosseneren Süden ging, war dieses Mal eine Rundreise in den Norden geplant. Wieder schien unser Anliegen dem Wettergott zu gefallen, aber er gab an der einen oder anderen Stelle schon klar zu erkennen, das er bei Bedarf auch anders kann.
Auch wenn wir dieses Mal mit den Hotels und B&Bs nicht so glücklich waren (zweimal mit demselben Reiseanbieter scheint keine so gute Idee zu sein), war es dennoch ein erneut sehr schöner Urlaub in einem wunderbaren Land, welches ich jedem, nicht nur wegen der tollen Motive, für einen entspannten Urlaub sehr empfehlen kann.

 

Manchmal ist man sich ja nicht sicher, ob der eingeschlagene Weg einen rauf oder runter führt. Zumindest auf den ersten Blick geht es mir bei einigen dieser Bilder genauso. Das ist wohl der Grund, warum ich diese Aufnahmen, die im Sommer 2016 im Brüsseler Atomium entstanden sind, so mag.  Sie sind übrigens aus der Hand aufgenommen, ein Stativ aufbauen hätte die netterweise hinter mir wartenden Touristen wahrscheinlich etwas erbost.
Wer ausgefallene Architektur und ein bisschen Retro mag, dem kann ich das Atomium sehr empfehlen, es ist wirklich ein spannender Ort. Zudem kann man dann auch noch in Brüssel eine Waffel oder Pommes essen.

In Irland war es dann so weit. Der erste Urlaub mit der neuen Kamera. Die unglaubliche Landschaft gab so einiges an Motiven her, an denen ich mich ausprobieren konnte. Absolutes Highlight war das Wetter. Es gab gefühlt keinen Tag, an dem die Wolken nicht für ein nettes Foto parat standen und sich blauer Himmel mit beeindruckenden Wolkenformationen abwechselte. Es schien fast so, als wäre ein mir persönlich unbekannter aber sehr positiv eingestellter Wettergott unser permanenter Reisebegleiter gewesen.
Man könnte jetzt noch seitenlang über die unglaubliche schöne Landschaft am Wild Atlantic Way, die vielen netten Iren, Schafe auf der Straße und das fahren auf der falschen Seite schreiben, aber dann wäre es ja ein Reiseblog. Vielleicht hole ich das aber trotzdem nochmal nach.

Riva ist faktisch der Anfang. Nachdem ich während der Schulzeit noch viel mit analogen Kameras – einer geliehenen Nikon FM2  und der Canon meines Vaters (es war glaube ich eine EOS 650) – unterwegs war, und mir irgendwann in den 2000ern ein EOS 350d angeschafft hatte, hatte ich 2015 im Italienurlaub seit Langem wieder eine geliehene Kamera dabei und habe zwischendurch versucht mehr als die üblichen Selfies zu knipsen. Das war so zunächst gar nicht geplant, den eigentlich ging es in dem Urlaub um Radfahren und Klettern, aber es ergab sich immer wieder die Gelegenheit, das eine oder andere Foto zu machen. Danach war ich wieder angefixt, und der Weg zur nächsten eigenen Kamera war gefühlt nicht mehr so weit. Es folgten ein wenig Recherche, Gesprächen mit andern Fotografen, mehrfaches und rein zufälliges um die Fotogeschäfte der Stadt schlendern, Gespräche zu Hause, die erste geplante Wand mit eigenen Bildern für das Wohnzimmer, erneutes jammern über das Fehlen einer eigenen Kamera und irgendwann kam der Punkt, an dem dann Klarheit herrschte. Vor dem nächsten Urlaub muss eine neue Kamera her.