Das Resozialisierung eigentlich eine gute Idee ist – ist schon klar. Ist aber oft ein langer und steiniger Weg. So wie hier bei Roomservice XIX gesehen. Kunst verstehen mit Gefühl Die Mischung macht´s Schauspiel: Sophie Roßfeld, Jana Jungbluth, Anna Sander

Musik führt Menschen ja angeblich zusammen. So auch bei Roomservice XIX. Aber während es oft schon reicht sich leicht, im richtigen Takt mitschwingend, berieseln zu lassen, gibt es Darbietungen, da sollte man dann doch besser mal genau hinhören. So wie hier.

Bänkelbrothers
Die Gedanken sinnfrei, wer kann sie ertragen
Schauspiel, Gesang: Jan Martin Müller, Pascal Scurk
Musik, Gesang: Jeffrey A McGuire

Room Service XIX, eine „Fortsetzung“ aus dem letzten Jahr. In diesem Stück treffen die beiden Protagonisten, die im letzten Jahr durch Raum und Zeit zueinander gefunden haben, auf die Tücken der modernen Kommunikation.

ZEITschriften 2.0
Das Tablet schlägt zurück
Schauspiel: Signe Zurmühlen, Orestes Fiedler

Eugentlich wollte ich meine Room Service Bilder schneller bearbeiten und einstellen, aber weil es für Samstag noch Karten gibt und ich finde Ihr solltet Euch das Stück in der Theaterakademie Köln ansehen, ziehen wir das jetzt mal vor.

Also, hingehen und anschauen.

T.U.S.K.
in der Theaterakademie Köln
Schauspiel/Regie: Liesa Strehler, Paul Hölters
Regieassistenz / Dramaturgie: Carina Mischke

 

Ein weitere Raum von Room Service XIX. Beeindruckendes Schauspiel, tolle Licht- und Videoinstallation und dazu Gazevorhänge für einen besonderen Effekt. Was will man als Fotograf mehr.

Die MEDEA-MAßNAHME
tragisches resultat einer (v)erklärung
Schauspiel: Dana Mikhail, Janosch Roloff
Video: Jakob Rullhusen

Auch in diesem Jahr gab es wieder Room Service im Kunsthaus Rhenania in Köln, aktuell Nummer XIX. Was Gregor Weber und die Künstler da jedes Jahr auf die Beine stellen ist wirklich beeindruckend. Das Konzept auch in diesem Jahr: auf jeder Ebene gibt es zwei Räume und man kann sich einen der beiden aussuchen. Und sich dann überraschen lassen.
Ich war wieder mit dabei, sowohl bei den Proben als auch bei der Aufführung und stelle in den nächsten Tagen hier die Bilder zu den einzelnen Räume vor.

Movement
you move, I move, we meet
Tanz: Sophia Kakouri
Musik Peter Jaquemyn

Einer der Räume ganz oben. Eine ganz besondere beeindruckende Performance. Und ziemlich cooles Licht.

Rockmusik. Teil drei. Der letzte Act des Abends. Ich liebe diese Band, tolle Alben und live der Hammer. Unbedingt zu empfehlen. Hier der Link zur Band.
Kaum auf der Bühne gab es direkt was auf die Ohren, zum Start gleich die ersten drei Songs des neuen Albums. Danach war ich persönlich durch mit dem Thema „vorne stehen“. Da wurde man schon ziemlich durchgeschüttelt, und mit Rucksack und Geraffel war ich da etwas fehl am Platz. Wie immer bei Rockkonzerten waren aber die Leute um mich herum super gut drauf, passt schon.
Ich bin dann nach hinten, erst an einer ruhigeren Stelle in die Menge, und dann habe mich an der Theke auf einen Kasten Wasser gestellt und mein Tele ausgepackt. Niedrige Bühne, kleiner Club, von hinten sieht man halt viele Köpfe, aber hey, that´s rock´n´roll.
Also, über Licht und Ringo Starr habe ich schon alles gesagt, darum genug der Worte, viel Spaß mit den Bildern.

Zweite Band meiner Rockmusik-Triologie: Tusky aus Holland. Nach eigener Definition Punkrock, und gerockt haben sie, als zweiter Support der Black Peaks im MTC Cologne.
Unbedingt mal anhören und anschauen, die liefern sehr amtlich ab.

Wie in Teil 1 angekündingt, jetzt noch schnell ein paar Worte zum Thema Farbe. Ich habe die Bilder in s/w gelassen weil das Licht im Keller, na sagen wir mal, bescheiden war. Nicht nur die Menge war begrenzt (darum die hohe ISO und die eigentlich zu langen Belichtungszeiten), zusätzlich war auch die Farbe, ich sage mal, herausfordernd. Rot, grün und blau als Spot, von hinten und wild durcheinander, sind jetzt nicht die beste Kombi für geile Fotos. Blitzen war auch nicht gewünscht. Ich hab dann in der Bearbeitung einfach mal komplett auf Farbe verzichtet und die Bilder in s/w gezogen, was recht dynamische Bilder gibt.

Und weil ich früher mal getrommelt habe, es mit Licht zu tun hat und einfach mal gesagt werden muss: Es ist nicht verboten dem Schlagzeuger ein wenig Licht (und PLatz) zu geben. Nur ein Spot wäre ja manchmal schon ganz nice. Ist ja sonst kein Wunder, das wir/die alle am Ringo-Starr-Syndrom erkranken.

Also: Mehr Licht für die Drums!

P.S.: I love that Bernie Sanders-Shirt!

Frankreich rockt. Aber irgendwie habe ich das Zeit meines Lebens nicht richtig mitbekommen. Für mich, und ich darf das sagen, denn ich habe einen nicht unwesentlichen Teil meiner Jugend in Lothringen verbracht (schaut hier und hier), hatte Frankreich irgendwie nie was mit „echter“ Rockmusik (Definition folgt weiter unten) zu tun. Klar, Billy Hollyday und Indochine, aber ich meine so ein richtig dickes Brett. Gab es für mich nicht. Echte Bildungslücke, wer da ein paar weitere Tipps hat, ich bin offen. Also war ich schon sehr gespannt, als ich mich vor ein paar Tage zum Black Peaks Konzert ins MTC aufgemacht habe, um dort zu fotografieren. Die Bilder dazu (und auch ein paar der zweiten Vorband Tusky) kommen auch bald. Erste Vorband des Abends waren the prestige aus Paris, Frankreich. Und ja, die rocken. Zumindest nach meiner Definition, die hart, direkt, laut und ins Gesicht beinhaltet. Die Jungs hatten wirklich Dampf, und der mußte raus, wie man den Bildern hoffentlich entnehmen kann. Merci, le prestige. An dieser Stelle muss jetzt Platz für ein kurzes Plädoyer sein: Egal welche Musikrichtung, geht zu den kleine Konzerten! Die Musiker und die Clubs haben es verdient. Im Vergleich zu den „Events“ in Stadien und den großen Hallen ist man nah und direkt dabei dran. Back to basic, irgendwie. Und günstig, der Ticketpreis lag bei irgendwas um die 15€. Für 3 (drei!) Bands. Im zweiten Teil der (tataaaa) Konzertrilogie sage ich dann noch mal was über das Licht, warum ich die Bilder in s/w einstelle und Ringo Star und sein Syndrom. Enjoy. Und geht in die Clubs.

In der Toskana hatten wir nicht nur einen wundervollen Urlaub, sondern auch Wetter. Den Regenbogen kennt Ihr ja schon, hier noch ein paar andere Eindrücke.
Ich finde es schwer so eindrucksvolle Naturschauspiele zu fotografieren, denn es sieht in Natur eigentlich immer noch viel beeindruckender aus. Da die richtigen Einstellungen zu erwischen, ist eine echte Herausforderung.
Aber es hat ja schon ganz gut geklappt, hier ein wenig Wolken, Sonne und Nebel.

Hier ein paar weitere Bilder aus unserem letzten Urlaub in der Toskana. Unsere Route führte uns erst in die Nähe von Siena und dann weiter nach Westen, in Richtung Massa Marritima und ans Meer. Wir waren 14 Tage dort, und haben viel gesehen, aber die Liste der Dinge und Orte die noch fehlen ist lang. Sehr lang. Ich könnte jetzt noch viel über die Landschaft, die vielen possierlichen Orte, das Licht, die netten Menschen und Essen + Wein schreiben, aber das haben viele andere vor mir schon getan. Und ich stimme ihnen einfach zu. Ist ein traumhaftes Fleckchen Erde.

Hier ein paar Bilder, etwas abseits der Urlaubs- und Postkartenmotive. Wir waren wirklich lange auf der Suche nach „dem“ Toskana-Foto unterwegs. Haben in Touris-Büros, das Internet, Locationscout.net und viele Einheimische gefragt und sind einige Kilometer auf bei der Suche gefahren. Aber gefunden haben wir es nicht. Dafür haben wir diese Blicke bekommen, die ich eigentlich noch viel lieber mag. Ich hoffe sie gefallen Euch auch.

Mitten im toskanischen Nirgendwo steht die Abtei von San Galgano. Dem alten Zisterzienserkloster fehlt das Dach, was nicht schlimm ist, denn es regnet hier ja eher selten. Drum herum gibt es nicht viel, außer einen kleinen Kapelle mit einem Schwert im Stein. Dabei handelt es sich quasi um einen umgedrehten Artus, denn der Besitzer der Waffe, Ritter Galgano, hat, der Sage nach, nach zahlreichen Kriegen und Schlachten als Zeichen seines neuen, von Gott gelenkten Pazifismus, seine Klinge in den Stein gerammt. und nie weider angefasst. Eigentlich ganz cool.

Die Abtei ist noch rechtgut erhalten und kann besichtigt werden, wir hatten das Glück etwas Abseits der Saison dort zu sein, darum gab es recht wenig Touris. Und die paar verbleibenden waren, dank Teresas nimmermüden und freundlichem Einsatzes, so nett für ein paar Schüsse (Adieu Pazifismus) Abseits des Bildauschnittes zu warten.

Ich, besser gesagt wir, haben versucht genau die Mitte zu treffen, aber irgendwie habe ich das Gefühl das Mitte hinten nicht gleich Mitte vorne ist. Also entweder muss ich nochmal mit meinem Optiker oder mit dem Architekten reden.

Wer mal in der Gegend ist, sollte sich die Abtei auf jeden Fall mal ansehen. Und kann mir dann ja sagen wie er das mit der Mitte gelöst hat.

Unter dem Motto „dona nobis pacem“ ist der Kölner Dom in diesen Tagen Mittelpunkt einer Lichtinstallation. Ist Latein, darum habe ich es nachgeschaut, es bedeutet: Gib uns Freiden. Anlass ist das Kriegsende 1914-1918. Das ganze ist wirklich beeindruckend, vor allem, wenn man auf dem überfüllten Roncalliplatz steht und sieh wie die Menschen um einen herum reagieren. Wer kann, der sollte unbedingt mal hin. Aber nehmt etwas Zeit mit, es kann eine Weile dauern bis man auf den Platz kommt, war gestern uf jeden Fall echt voll.

So, nach Urlaub und Arbeit kommt jetzt der zweite Teil des Shootings mit Franzi. Diesmal unser Thema: Lysistrata. Wer die Geschichte nicht kennt, der kann sie hier mal nachlesen. Oder sich mal den Comic von Ralf König schnappen, der ist recht funny (es gibt da auch einen Film, den hab ich aber noch nicht gesehen).
Genug geredet, Zeit für Girl-Power. Und nochmal ein dickes Danke an Franzi für die coolen Ideen!

Bevor ich mich zum Shooting mit Franzi, einer tollen Schauspielerin aus Köln getroffen habe, habe ich Sie nach einer Rolle gefragt, die sie gerne einmal spielen würde. Raus kamen dabei gleich zwei. Als wir uns dann getroffen haben, hatte Sie für beide Rollen auch tolle Outfits und viele gute Ideen dabei. So konnten wir, neben ein paar „normalen“ Portraits, auch noch einen Mengen weitere großartige Bilder machen.
Franzi hatte sich als Rollen zwei starke klassische griechische Frauen ausgesucht, die wir per Zeitreise mal eben schnell ins heute versetzt haben um sie zu fotografieren. Please welcome: Lysistrata und Antigone (mit Link zu Wikipedia, ich gestehe, ich hab auch nochmal nachgeschaut um sicher zu sein ;-)).
Beides sind sehr spannenden Charaktere, und ich finde, Franzi hat beiden Rollen die Kraft und den Ausdruck gegeben, die sie verdienen. Vorhang auf für Teil eins: Antigone, Tochter von Iokaste und Ödipus (und ein Bild aus der Portaitreihe, das auch nicht fehlen soll!).

P.S.: Danke an Olli Güth für die Hilfe mit Fotoshop!!

Seit gestern ist gamescom. Damit es auch jeder sieht, wurden zahlreiche Bauwerke am Rhein angestrahlt/beleuchtet. Die Installation nennt sich „light it up“. Wie gefällt es Euch? Ich finde, es ist ziemlich bunt, aber auch mal was anderes. Schaut es Euch ruhig mal an.

Um die Perseiden zu fotografieren sind wir am Sonntag in die Eifel gefahren. Dort, auf einer Skipiste, haben wir unsere Stative aufgebaut und mal geschaut, was man so alles in einer klaren Nacht an Sternen ablichten kann.
Die Voraussetzungen waren sehr gut. Perseiden, relativ wolkenfreier Himmel, fast kein Mond(-licht), deutlich weniger Lichtverschmutzung als in der Stadt und recht brauchbare Temperaturen.
Es hat, alles in allem, sehr gut geklappt, nur die Perseiden, der eigentliche Grund unserer kleinen Fotoreise, haben sich als etwas störrisch erwiesen. Und waren deutlich kleiner und, in Relation zur nötigen Belichtungszeit, kürzer als erwartet. Daher sind die meisten, der langen Belichtungszeit geschuldeten, Striche auf den Fotos Flugzeuge, von denen es nachts über der Eifel offenkundig eine ganze Menge gibt.
Fazit: Wenig Perseiden, viele Sterne, tolle Fotos. Aber in jedem Fall eine sehr lohnende Fahrt, denn was man – nur eine Stunde von Köln entfernt – ohne den Lichtsmog der Großstadt so alles am Himmel erkennen kann, ist schon sehr beeindruckend. Als wir aus dem Auto gestiegen sind, waren wir schon recht geflasht. Also, unbedingt mal ausprobieren. Auch ohne Kamera ein tolles Erlebnis.

Wie versporchen hier der zweite Satz Bilder vom Shooting mit Selin. Diesmal weg vom klassischen Portrait, aber schaut selbst:

Die Gegend rund um mein neues Büro eignet sich, wie ich finde, ganz hervorragend für ein Fotoshooting. Urban, alt, modern, belebt, ruhig – und das alles auf engstem Raum. Ziemlich cool. Und gefährlich, denn fast wäre mir mein Rucksack mit der Ausrüstung geklaut worden.

Mit Selin, einer großartigen jungen Schauspielerin aus Köln, habe ich mich an einen schönen Sommerabend aufgemacht um die Gegend mal wieder mit der Kamera zu erkunden.
Not average (siehe Shirt) trifft es dabei auf den Punkt. Mit wie viel Spaß und gleichzeitig hoher Prazision sie vor der Kamera stand, war sehr beeindruckend. Es sind so viele tolle Bilder rausgekommen, dass ich mich (mal wieder) nicht entscheiden kann. Darum gibt es in den nächsten Tagen bestimmt noch einen zweiten Post. Hier ein paar Portraits.

 

Auch in diesem Jahr wieder bei herrlichem Wetter: die Cologne Pride Parade. Und auch wieder: ein unheimlich buntes und fröhliches Fest, Menschen die, das was sie lieben, ausgelassen feiern und sich dazu noch unglaublich kreativ einbringen.

Eigentlich ist es ja eine politische Veranstaltung, die leider immer noch stattfinden muss, da das Recht so zu leben wie man möchte offensichtlich noch nicht für alle in unserer Gesellschaft gilt und akzeptiert wird. Man muss nicht alles „gut“ finden was dort passiert, muss nicht alle Ideen und Einstellungen teilen, aber darum geht es dabei ja auch nicht. Es geht darum, dass wir Menschen so sein lassen und annehmen wie sie sind. So, keep on fighting!

Wer noch nie dabei war sollte einfach mal hin und sich selbst ein Bild machen, wie wunderbar bunt und vielfältig unsere Gesellschaft sein kann. Es lohnt sich wirklich.

Es gibt Farben, Glitzer, viel Seifenblasen und vor allem: ganz viele tolle Menschen.

Ich habe versucht das Lebendige der Parade auf meinen Fotos einzufangen, darum habe ich die Belichtungszeit etwas runter und den Blitz draufgeschraubt. Also haben die meisten Bilder eine leichte Bewegungsunschärfe. Ich hoffe sie gefallen Euch.

Heute gibt es Teil zwei des Shootings im Rheinauhafen. Diesmal mit Bildern von Michelle. Ich freue mich immer, wenn ich mir die Fotos anschaue, weil ich mich dann daran erinnere, wie viel Spaß das Shooting mit den beiden gemacht hat. Und das ist, wie man auf den Fotos sieht, die wichtigste Einstellung für tolle Bilder.
Wie bei jedem Shooting habe ich natürlich auch dieses Mal was gelernt. Diesmal weniger technisch, dafür aber umso wichtiger. Man sollte die Dinge, die man angeht, mit Leidenschaft, Einsatz und vor allem mit Spaß angehen, dann klappt es schon.
Darum, Memo an mich selbst: Mehr Routinen und Automatismen entwickeln, damit ich beim Fotografieren nicht mehr so viel über Blende und Co. nachdenken muss, sondern mich wieder voll auf das konzentrieren kann, um das es eigentlich geht: Den Spaß an der Fotografie.
Also nochmal ein dickes Danke an Michelle und Maria fürs mitmachen, Ideen haben, die Inspiration und die gute Laune, ich hoffe, nein, eigentlich bin ich mir sicher, ich sehe Euch bald wieder auf einer Bühne und, wenn es nach mir geht, auch gerne nochmal vor der Kamera.

 

Vor ein paar Tagen durfte ich mit zwei tollen jungen Schauspielerinnen im Rheinauhafen fotografieren gehen. Ich hatte schon das Glück, die beiden während einer Probe und eine Aufführung auf der Bühne sehen zu dürfen und habe mich richtig auf das Shooting gefreut. Zu Recht, es war ein toller Nachmittag. Und weder die gefühlten, wenig sommerlichen, acht Grad noch Wind und Regen und erst recht nicht der Himmel in etwa 15 Graustufen konnten uns davon abhalten viele coole Bilder zu machen. Aber ist ja auch kein Wunder, wenn man mit Profis vor der Linse arbeiten darf.
Hier Bilder von Maria, in den nächsten Tagen kommen noch mehr.

Vor einigen Wochen fragte mich mein Freund Frank, ob wir nicht zusammen mal ein paar Fotos machen können. Natürlich habe ich ja gesagt, und jetzt sind wir in unser altes Trainingsgebiet im Piesberg bei Osnabrück gefahren um ein paar Aufnahmen zu schießen. Wir kennen uns seit vielen Jahren und sind früher nicht nur dort zusammen (Fahrrad-)Trail gefahren, also kannten wir das Gelände und ich hatte eine ungefähre Ahnung was für Bilder wir machen wollen.
Also sind wir los, Frank mit seinem neuen Bike und ich mit der Kamera. Und das war auch gut, denn als ich mal kurz auf dem Rad stand, ist mir aufgefallen wie lange ich das nicht mehr gemacht habe. Anstrengender als ich es in Erinerung hatte. Sehr viel anstrengender. Frank hat glücklicherweise nie aufgehört und ist noch gut in Form, und so sind ein paar spektakuläre Bilder entstanden. Und wer weiss, vielleicht kaufe ich mir auch noch mal wieder einen geländetauglichen Drahtesel.

Hier war es in den letzten Tage etwas ruhiger, was daran lag, dass ich im Urlaub war. In Domburg, Zeeland, um genau zu sein. Natürlich war die Kamera dabei und ich konnte das eine oder andere Bild schießen. Hier einige von einem abendlichen Shooting.

Was ich dabei gelernt habe? Auf jeden Fall eines: Man braucht tatsächlich für ein Foto am Meer eine Menge Dinge, auf die man wenig bis keinen Einfluß hat. Oder man ist einfach zum richtigen Zeitpunkt zufällig mit der Kamera am Strand.
Bei den Fotos der Buhnen braucht man auf jeden Fall Wasser,  also ist man abhänging von Ebbe bzw. Flut. Nichts ist blöder als ein toller Himmel und dann fehlt Wasser…Beim nächsten Urlaub buche ich erst, wenn ich mir zu den Zeiten des Sonnenuntergangs bzw -aufgangs ind Korrelation zu den gezeiten ausreichend Gedanken gemacht habe 😉

Dazu kommen noch andere Faktoren, wie Wolken, Dunst, Sand (liebt die Kamera nicht wirklich), Wellengang, Möven und natürlich An- oder Abwesenheit von Touristen und deren Hunden (hier helfen aufziehende Gewitter!) Alles zusammengenommen wird Fotografie da fast schon zu einer Art Atomphysik.

Ich hoffe Euch gefallen die Bilder. In den nächsten Tagen gibt es dann auch noch ein paar andere Aufnahmen, wir hatten da  noch die ein paar spannende Lichtsituationen.

 

Es liegt nah, vor der eigenen Haustür zu fotografieren. Die Reisekosten sind überschaubar, auch der Zeitaufwand ist recht akzeptabel und aktuell passen Feierabend, Heimweg und Sonnenuntergang auch recht gut zueinander. Darum hier noch mal ein paar „Tourist-Shoots“ vom Rhein, wo ich mich und meine Kamera ja gerne ausprobiere.

Irgendwie komme ich mir, vor allem in der Nähe von Dom und Altstadt, dabei immer ein wenig wie ein Tourist vor. Mit Kamera in der Hand kann man die Blicke der Einheimischen förmlich spüren. Und tatsächlich, wenn um einen herum die Handys und Kameras gezückt werden, weil man (natürlich?) an einem der Hotspots steht, dann fühlt sich das schon ein wenig wie Urlaub an.

Das sind dann auch die Momente, in denen ich mir zwei Dinge vornehme:
1. Du musst Dir dringend Mal andere Motive zum ausprobieren suchen.
Und noch viel wichtiger:
2. Du hast das Glück, in einer Stadt zu leben, in der andere ihren Urlaub verbringen. Freu dich, verdammt noch mal.

Und während ich also grinsend Richtung Südbrücke radel, fällt mir ein, dass ich ein „Wahrzeichen“ noch gar nicht fotografiert habe. Liebe Deine Stadt. Aber das steht jetzt auf der Liste, versprochen.

 

Gestern ein toller Fotowalk rund um die Deutzer Kirmes. Ich war etwas früher da und hatte Glück, denn die Sonne ging gerade recht dramatisch unter. Den Augenblick habe ich natürlich genutzt.
Wir waren dort recht lange unterwegs, ich bin bis zum Schluß geblieben. Dann wurde mir aber buchstäblich das Licht abgedreht. Wie schnell so ein buntes Treiben in fast völlige Dunkelheit übergeht ist schon echt erstaunlich. Hier in paar Bilder, ich hoffe sie gefallen Euch.

Eigentlich sollte dieser Artikel „Warten auf Essen bei Muttern“ heißen, denn genau das war eigentlich der Plan. Aber das ist viel zu lang.
Passiert ist dann das, was halt passiert:  „Warte mal kurz, ich hole schnell die Kamera …“.
Alles ungeplant und spontan, mit, wie man so schön sagt, „available light“ und zwei recht lichtstarken Objektiven (1.8 und 2.8).
15 Minuten später saßen wir am Tisch. Es war natürlich lecker.

Bevor sich der Frühling jetzt wirklich in unsere Gefilde schleicht, dachte ich mir, ich versorge Euch nochmal mit etwas Winter und Herbstsonne. „Genau wie in dem Ärzte-Song: „Immer mitten in die Sonne rein…“
Warum sich dieser Dom fast immer ins Bild schmuggelt, kann ich auch nicht sagen. Wahrscheinlich ist mein Radius einfach zu begrenzt.

Hier ein paar Bilder, die eigentlich mehr Erinnerung als „Foto“ sind. Sie stammen aus der Zone Industrielle de Carling/Saint Avold in Lotringen/Frankreich. Für mich waren es, als ich sie Ende 2009 gemacht habe, eher Erinnerungen, denn ich habe dort, wie bereits in Lost Place? erwähnt, eine Teil meiner Jugend verbracht.

Als die Fotos entstehen, ist die Gegend, wie viele andere von Industrie geprägte Regionen, auf dem, umgangssprachlich gesagt. absteigendem Ast. Die Kohle, und ich glaube auch das Eisenerz, die Lotringen, Elsaß und das Saarland über Jahrhunderte zu einem immerwährenden Streitpunkt zwischen Frankreich und Deutschland gemacht haben, ist bis auf wenige Abbaugebiete verschwunden. Und auch die angrenzende chemische Industrie hatte ihre besten Tage schon vor einiger Zeit erlebt.

Was bleibt ist die Geschichte einer Region, die, nach vielen leider gewaltsamen Besitzerwechseln, jetzt im Kern eines freidlich geeinten Europas liegt. Und es liegt an uns, dafür zu sorgen das die auch so bleibt. Darum ist in der Fotoauswahl unten auch ein aktuelleres Bild dabei, aufgenommen bei einer Pulse of Europe-Veranstaltung in Köln.
Ein starkes, geeintes und vor allem friedliches Europa ist leider keine Selbstverständlichkeit. Da reicht ein kurzer Blick zurück in unserer Geschichte. Und das sollte uns allen Ansporn sein, uns gemeinsam für Europa stark zu machen.

Wenn man die Definition eines „lost place“ bei Wikipedia nachschlägt, dann findet man dort einen „vergessenen Ort“. Darum ist die Bezeichnung an dieser Stelle eigentlich so verkehrt wie nur eben möglich.

Die Fotos sind vor einigen Jahren entstanden, als wir, nach dem Tod meiner Großeltern, ihr Haus verkaufen mussten. Es stand zu diesem Zeitpunkt bereits einige Zeit leer, und wir haben versucht, es so lange wie möglich zu halten. Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem wir einsehen mussten, das es nicht mehr geht. Denn ohne Bewohner war es ein seltsamer Ort geworden. Und die dringend nötigen Renovierungsarbeiten wären sinnlos gewesen.
Als ich das letzte Mal dort war, hatte ich meine alte Canon 350d dabei und habe die Fotos gemacht, die ich jetzt „wiedergefunden“ habe.

Warum dieser Ort für mich niemals ein lost place ist, liegt auf er Hand. Ich habe dort in meiner Jugend viele tolle Dinge erlebt, wenn ich, in den Schulfreien oder zu Feiertagen bei meinen Großeltern war. Und das ganze Haus ist so voller unglaublich vieler Erinnerungen, dass ich ganze Bücher darüber schreiben könnte. Über das Geräusch der Schiebetür zum Badezimmer oder das klacken des Schlosses der Wohnzimmertür. Oder das man auf der Treppe außen treten musste, damit es nicht knarrt. Oder, oder, oder… vergessen wird dieser Ort für mich nie sein.

Das Haus liegt übrigens in L´Hopital (Moselle)
einem Ort im Nordwesten Frankreichs, direkt an der Grenze zu Deutschland. So direkt übrigens, dass man mit einem großen Schritt aus dem Gartentor die Grenze überschreitet.

Ich habe auch im Ort ein paar Bilder gemacht, die zeige ich Euch in den kommenden Tagen mal.

Schnee ist in Köln ja wirklich nichts alltägliches. Merkt man schon daran wie komisch die Leute dann immer Auto fahren. Weil es so selten ist, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und mich sehr früh am morgen mit der Kamera aus dem Haus geschlichen. Tatsächlich war ich, wenn mich meine bescheidenen Fähigkieten als Spurenleser nicht täuschen, der erste, der sich durch den Schne gekämpft hat. Hasen ausgenommen.

Und übrigens, ich weiss jetzt auch was auf der Rückseite der Wand steht 🙂

 

Ich wollte an dieser Stelle nur mal kurz ein fettes „Dankeschön“ an all die Menschen loswerden, die, wenn die meisten von uns feiern, ihren Job machen, damit wir genau das tun können. Und die da sind, wenn wir sie brauchen. Also Danke, Ihr Polizisten, Sanis, Feuerwehrleute, AWBler, Busfahrer, Servicemitarbeiter und all die anderen, die ich jetzt gerade vergessen habe.

Jetzt sind die Feiertage vorbei und das Leben läuft wieder in normalen Bahnen. Zumindest bis es bald wieder losgeht. Und die ersten wieder fragen: „Was machen wir? Als was gehst Du?“. Es gibt viele Gründe Köln zu lieben, der Straßenkarneval ist für mich ganz vorne dabei. Was hier auf den Straßen los ist, das ist schon was besonderes.
Beim Südstadtzug am Dienstag habe ich die Kamera dabeigehabt. Dank ND-Filter und Blitz habe ich ein wenig mit der Belichtungszeit spielen können, ich hoffe Euch gefallen die Ergebnisse. Alaaf.

Frei LAN haltung – world wide chicks
Schauspiel/Stelze : Sophie Roßfeld, Soraya Abtahi
Video/Musik: Albrecht Maurer
Musik: Norbert Rodenkirchen
Noch ein Teil meines „Room Service-Zyklus“

Nachdem ich in den letzten Tagen erst meine Graifkkarte geröstet habe und danach den – natürlich zum Scheitern verurteilten – Versuch unternommen hatte mein MacBook mit Kaffee zu mehr Geschwindigkeit zu animieren, habe ich jetzt mal wieder Zeit gefunden ein paar Bilder zu sortieren. Hier noch ein paar tolle Aufnahmen die ich bei ROOM SERVICE machen konnte.

Im großen Saal fand die Performance Frei LAN haltung statt, die mich nachhaltig beeindruckt hat. Die Kombi aus Licht, Schauspiel, Video und Musik war wirklich gelungen. Für mich war wieder das Licht die große Herausforderung, aber dank der tollen Schauspieler und dem spannend gesetzten Licht sind ein paar klasse Bilder rausgekommen.

Wird es in Zukunft Maschinen geben, uns ebenbürtig oder gar überlegen? Wie werden wir mit ihnen umgehen? Und wie sie mit uns? Im Theaterstück „HalenaPrimus“, der Abschlussinszenierung der Theaterakademie Köln der Absolventen des Wintersemesters 2017/2018 werden diese Fragen gestellt.
Ob, und wenn ja welche, Antworten gefunden verrate ich nicht. Will ja nicht spoilern. Nur soviel: Angucken lohnt sich. Tolles Stück, und ganz großartige Schauspieler/-innen.
Ich durfte während der Generalprobe dabei sein und fotografieren. Das hat viel Spaß gemacht und war mal wieder eine echte Herausforderung was das Licht angeht.
Besonders fasziniert war ich aber von einer Sache. Obwohl ich direkt ab Bühnenrand rumlief und manchmal nur einen Schritt vor den Schauspielern stand, haben die immer an mir vorbei direkt ins Publikum gespielt. Das war wirklich cool und eine echt große Leistung. Also nochmal: Hingehen, anschauen, ist richtig, richtig gut.

Es gibt noch zwei Aufführungen am 17. und 18. März in der Studiobühne Köln.

Hier der Link zur Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/128841677801276/

und zur Studiobühne: http://studiobuehnekoeln.de/programm/theater/halenaprimus/

Diplom-Abschlussinszenierung der Theaterakademie Köln

mit: Natalie Buba, Sabrina Flöhl, Sarah Klose, Sabina Kukuk, Tom Raczko,Sophie Roßfeld, Sahra-Schirin Vafai und Julia von Maydell
Regie: André Erlen
Text: Sabina Kukuk
Regieassistenz: Noelle Fleckenstein und Simon Greichgauer
Licht: Gregor Weber und Justin Dörpinghaus

 

Borschemich (alt) ist einer meiner ersten lost places. Es war ein Ort in NRW, nordwestlich von Köln. War? Ja, denke schon, denn als ich die Fotos im August 2016 gemacht habe war der Ort bereits leer, er musste dem Tagebergbau Garzweiler weichen. Wobei weichen ja auch irgendwie falsch ist. Klingt nach ausweichen. Aber das klappt wohl für einen Ort nicht.
Ich bin mir nicht sicher, ob es den Ort heute noch gibt, aber wenn ich es auf Google Maps richtig gesehen habe, ist er wohl schon fast ganz weg.
Ich will hier gar keine Diskussion über das für und wieder von Tagebau, vor allem in einer Dicht besiedelten Region, vom Zaun brechen. Dafür habe ich mich, wie ich zu meiner Schnade gestehen muss, noch nicht genug mit dem Thema auseinandergesetzt. Aber durch einen, zumindest optisch, völlig intakten Ort zu gehen und zu wissen, da kommen jetzt bald die Bagger, das war schon ein komisches Gefühl. Ich will mir gar nicht ausmalen wie es für die Menschen sein muss, die dort gelebt haben, deren Heimat es war. Konzern- und Gemeinwohl sind dann offensichtlich doch höher zu bewerten als die Erinnerungen und Empfindlichkeiten einiger weniger. Ist irgendwie kein schöner Gedanke. Was denkt Ihr?
Der Ort wurde übrigens ein paar Kilometer weiter wieder neu gebaut. Heißt jetzt offiziell Boorschemich (neu). Die Anwohner wurden entschädigt und bekamen neue und moderne Häuser. Angeblich wurde sogar die alte Straßenführung so gut wie möglich übernommen. Da war ich auch. Aber zum fotografieren habe ich da nichts gefunden.

Nachdem sich jetzt absehen lässt, dass das aktuelle Hochwasser zumindest in Köln ohne größere Schäden wieder abfließen wird, hier ein paar Bilder die ich während des Höchststandes bei fast 9m Pegel gemacht habe.
Fast die gesamte Uferpromenade ist im Wasser verschwunden, aber dafür liegt die Stadt gefühlt jetzt wirklich am Wasser. Irgendwie auch cool. Trotzdem hoffen wir natürlich alle das der Rhein bald zurück geht und sich die Dinge in der Stadt wieder normalisieren. Damit der Fasteloovend kommen kann…

Der letzte Bürotag vor dem Fest nähert sich so langsam seinem Ende, ab morgen sind Weihnachtsferien. Zeit für einen kurzen Rückblick.

Das letzte Jahr war auch für mich etwas besonderes. Ich habe meine alte Leidenschaft für die Fotografie wiederentdeckt und konnte dank meine neuen Website jetzt auch einiges davon hier mit euch teilen. Natürlich habe ich mich über jeden Daumen hoch und Kommentar gefreut, und hoffe meine Bilder habe Euch auch etwas Freude bereitet. (Tatsächlich habe ich eines meiner Bilder zufällig als Bildschirmhintergrund auf einem Computer entdeckt. Wie cool ist das denn bitte?)

Ich habe Orte gesehen, an denen ich sonst nur vorbeigelaufen bin und Perspektiven, die ich so nicht kannte. Dinge einmal völlig neu betrachtet und mich spannenden Aufgaben gestellt.

Es ist aber noch etwas anderes passiert, das so gar nicht geplant war. Quasi ein wahnsinnig schöner Nebeneffekt. Durch die Knipserei durfte ich im letzten Jahr eine Menge toller und interessanter Menschen kennenlernen. Andere Fotografen bei Walks, Biker im Skatepark, Schauspieler, Tänzer, Menschen mit denen man einfach so in Gespräch kommt und, und, und. Jeder für sich spannennd, einzigartig und besonders. Und jede Begegnung eine Bereicherung. Ohne die Fotografie hätte ich wahrscheinlich keinen davon je so getroffen. Also, egal wie viele Bilder ich in den nächsten Jahren mache werden, das war großartig und darf gerne so weitergehen.

Dafür bin ich sehr sehr Dankbar und möchte allen, die mir das durch ihr Unterstützung, egal in welcher Form, ermöglicht haben, von ganzem Herzen danken. Und für alle die, die auch schon immer mal dies oder das machen wollten, mein Rat: Macht es. Traut Euch. Glaubt an Euch und es wird gut!

In diesem Sinne wünsche ich Euch schöne Feiertage und einen tollen Start in das kommende Jahr.

Patric

P.S.: Das Foto zeigt Weihnachtsfiguren die meine Familie und mich schon länger als ich denken kann an den Festtagen begleiten.

Ich oder du – Wir müssen reden
Schauspiel: Calli Laxy, Jana Jungbluth

Die nächsten Bilder aus der Roomservice-Reihe. Zwei super talentierte Schauspielerinnen, ein Maleratelier als Bühne und leider so gut wie gar kein Licht. Gut, das ich schon während der Proben einmal dort war und ein paar Bilder machen konnte.

Bei einem Fotowalk wollten wir ein paar Dinge bezüglich Blende, Tiefenschärfe und Komposition ausprobieren. Annabel hat sich dankenswerter Weise bereit erklärt Model zu stehen. Und sie hat es so gut gemacht, das ich Euch die Fotos nicht vorenthalten kann.

Prince Perfect – Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen!
Schauspiel: Nina Rauterkuß, Celine Oberloher, Annika Schneider

Wenn Arielle die Meerjungfrau auf Cindarella trifft, und die sich über Prince Goeffrey und andere Prinzen unterhalten, dann stellt sich nur noch die Frage, was Siri davon hält.

Ich fand das Ergbins sehr unterhaltsam, und habe es mir gerne zweimal, bei der Probe und live angesehen.

Hirnsturm – wir müssen reden
Schauspiel: Helen Rademacher und Max Heller
Der nächste Teil meines „Room Service-Zyklus“
Am Ende des Ganges, quasi in einer Ecke wartete in einem von Fäden durchzogenen Raum der Hirnsturm, ein spritziger Dialog zwischen Hirn und Sprache. Wer gewonnen hat? Das solltet Ihr Euch beim nächsten Room Service unbedingt ansehen.

Ich habe diesen Raum geliebt. Die beiden Protagonisten waren super nett und tolle Schauspieler. Aber das waren alle die ich während dieses Prjektes getroffen habe. Aber was diesen Raum so besonders machte: Es gab LICHT. Viel Licht. Und das macht alles so viel einfacher 😉

Aber mal im Ernst, der Raum hatte nicht nur Licht. Mir haben auch ganz besonders die Fäden gefallen, die den Raum durchzogen. Das war spannend. Und dann noch rot und weiß, da freut sich der Kölner, auch wenn er es anders ausspricht.

Auf einer Party ergab sich vor ein paar Tagen die Chance zu einem spontanen kurzen Shooting. Anika, die Tochter der Gastgeber, trug, dem Motto der Party entsprechend, ein tolles 20er-Jahre Outfit und zudem gab es in der Location diesen spannenden Fadenvorhang. Was lag da näher, als die Gelegenheit zu nutzen und ein paar Fotos zu machen?
Ich finde Anika, Outfit und die Location passen perfekt zusammen. Was denkt Ihr?

Hier eine der vier Windmühlen, die auf den Wällen um die historische Altstadt von Brügge stehen. Genau wie viele Gebäude in der Stadt sind sie recht gut erhalten und natürlich bei Touristen (und Fotografen) sehr beliebt. Könnte aber auch sein, das die alle nur wegen der nahe gelegenen Frituur Royal kommen, bei der es lecker Pommes und Frikandel gibt…
Bei dem Foto hatte ich dreifach Glück. Erstens waren wir an einem recht windigen Tag dort, sodass die Wolken recht schnell zogen und ich (mal wieder) meinen beliebten Filter auspacken konnte. Zweitens war die Mühle festgestellt und hat sich keinen Millimeter bewegt. Und drittens waren nicht so viele Touristen vor Ort und ich hatte ein paar mal 30 Sekunden Zeit zum belichten.
Wer Windmühlen, Pommes und Frikandel mag, der sollte sich das mal wirklich live anschauen.
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P.S.: Nach meinem letzten Post über Brügge und Gent bekam ich ständig Werbeanzeigen „Visit Bruges“ angezeit. Bin mal gespannt, was jetzt passiert…

Seit einiger Zeit nehme ich an Fotowalks teil. Wer es nicht kennt, die Idee ist einfach. Ein paar oder ein paar mehr Fotografen treffen sich und gehen gemeinsam auf die Suche nach schönen Motiven. In den meisten Fällen gibt es dazu auch noch ein bestimmtes Motto. Bei dem , von dem diese Aufnahmen stammen war es, unschwer zu erkennen, das Thema s/w.
Neben der Tatsache das man seinem Hobby nachgeht, ist so ein Walk für mich vor allem eine großartige Gelegenheit um noch mehr zu lernen. Denn es ist immer der eine oder andere Fotograf dabei, der zu einem bestimmten Thema noch tolle Tipps und Erfahrungen hat, einem einen Filter leiht ( wie z.B. hier) oder eine Kameraoption zeigt. Und außerdem lernt man eine Menge netter Leute kennen. Im Ernst, hätte ich früher gewußt wie cool diese Fotowalks sind, hätte ich mir schon Jahre früher eine Kamera gekauft um mitgehen zu können.
Wer also Bock auf fotografieren hat und Menschen kennen lernen möchte die das auch heben, der sollte mal an so einem Event teilnehmen. In der Regel sind die Walks auch kostenlos.
Ich gehe in den kommenden Tagen wieder los und ich freue mich schon. Und Ihr bekommt die Ergebnisse dann hier zu sehen.

Da in den letzten Tage so schönes Wetter war, bin früh aufgestanden und habe mich noch vor Sonnenaufgang auf in den Grüngürtel gemacht. Ich muss zugeben, es war schon ungewöhnlich mit Fotorucksack und Stativ bepackt durch den dunklen Stadtwald zu laufen. Und ein paar der Jogger, die mir mit Stirnlampe entgegen kamen, haben auch etwas irritiert geschaut. Ich finde aber, der Aufwand hat sich gelohnt.

Als die Sonne aufging hatte ich einen guten Platz am Decksteiner Weiher gefunden, und es war wirklich spannend zu beobachten wie die Welt um mich herum so langsam aufgewacht ist.

Ich hätte mir noch etwas Nebel gewünscht, aber dafür habe ich jetzt einen guten Grund mehr nochmal hinzugehen.

 

Vor einigen Tagen war ich für ein langes Wochenende in Brügge und Gent. Die beiden Städte, die über Jahrhunderte Zentren des flämischen Handels mit der Welt waren, sind noch immer in großen Teilen sehr gut erhalten und verfügen über eine Vielzahl von historischen Gebäuden.

Besonders Brügge ist, innerhalb der ehemaligen Stadtmauern, voll mit mittelalterlichen Häusern. Besonders in den Abendstunden, wenn die Touristen, und von denen gibt es wirklich viele in der Stadt, wieder in ihre Busse und auf ihre Schiffe gestiegen sind, ist es besonderes eindrucksvoll. Wer es auch tagsüber etwas ruhiger mag, dem seinen die Viertel außerhalb des Stadtzentrums ans Herz gelegt. Viel ruhiger, aber mit änlich vielen tollen Gebäuden, engen Gassen und interessanten Details.

Auch Gent hat viel zu bieten, allerdings ist die Stadt optisch deutlich moderner, was es nicht immer besser macht. Und so muss man abseits des Zentrums die alte Gebäude schon etwas suchen.

Mein Tipp: Wer Städtetouren mag, der sollte sich beide Städte unbedingt einmal ansehen, es lohnt sich wirklich. Für Brügge an dieser Stelle auch noch ein Hoteltipp: Monsieur Maurice. Sehr nettes, kleines Hotel. Ruhig aber trotzdem fast Mitten im Zentrum.

Wie Ihr auf den Fotos erkennen könnt, habe ich mal wieder etwas mit Stativ und Graufilter gespielt. Ich kann die Dinger jedem der Landschaft oder Architektur fotografieren will, wirklich sehr ans Herz legen, die machen viel Spaß. Und zudem stören einzelne Fußgänger die durchs Bild laufen plötzlich gar nicht mehr 😉

Bei einem Fotowalk in den Gärten von Schloß Brühl (einige der Fotos habt Ihr ja schon gesehen) konnte ich mir einen Infrarotfilter ausleihen. Ich bin vom Effekt echt begeistert und habe mir schon mal was auf meine Wunschliste für kommende Festtage gesetzt.

 

„Stellst Du Dich bitte mal da hin?“ Oder: „Schau mal das Licht, da würde ich gerne was versuchen.“ Wenn ich mal wieder eine Idee habe, oder etwas ausprobieren will, dann ist Teresa eigentlich immer dabei. Herausgekommen sind dabei bis jetzt eine Menge toller Fotos, von denen ich hier ein paar zeigen möchte.

 

Am Wochenende war, bei aller schönstem Oktoberwetter, mal wieder Köln-Marathon. Bei mir um die Ecke gab es eine Stelle an der die Läufer gleich zweimal vorbei kamen, nach etwa 4 und 10km Strecke. Ich war wieder völlig geflasht mit welcher gefühlten Leichtigkeit die Athleten an mir vorbei sind, viele haben sogar gewunken, gelacht oder andere Faxen gemacht. Dabei scheinen sie oft über die Straße zu fliegen, wie man auf den Bilder hoffentlich erkennen kann. Ich habe auf jeden Fall einen riesen Respekt vor jedem der sich auf die Strecke gemacht hat. Hut ab!

Für die Bilder habe ich mein Weitwinkel genommen und dazu den Blitz, um so eine Kombination aus Bewegung, Dynamik und Schärfe zu bekommen. Das die Sonne mir von der Seite reingehauen hat ist an dieser Stelle sogar Absicht gewesen, ich finde das gibt den bildern nochmal eine besonderen Effekt.

Das es mir irgendwie schlau erscheint mich mehr zu bewegen und ich gerne das Angenehme mit dem Nützlichen verbinde, nehme ich zurzeit häufig an Fotowalks teil. Das ist eine ausgezeichnete Gelegenheit neue Dinge auszuprobieren, andere Fotografen kennen zu treffen und vor allem viel zu lernen.
Bei einem meiner letzten Walks habe ich im BMX und Skatepark am Kölner Rheinufer einen wirklich guten Fahrer getroffen, der Bock hatte ein paar Fotos zu machen.

Erinnerte mich irgendwie an meine Jugend, als wir mit den Jungs aus der Nachbarschaft auf unsere Trailbikes jeden Tag in den Piesberg gefahren sind. Skateparks gab es nicht, zumindest nicht bei uns. Aber der Berg war auch OK.
Ich kann mich auch an ein paar Tricks, Shows und Wettkämpfe erinnern. Und ja, zu Dir spricht (tata und Augenzwinker) der zweifache Norddeutsche Vize-Fahrradtrailmeister von 1984 und 1986. Im Ernst, wir haben damals ja auch viele lustige Dinge getan, aber was man im Skatepark sieht, das ist schon eine ganz andere Nummer. Kann ich jedem nur mal empfehlen: Hingehen, Wurst an der Tatortbude kaufen und sich das krasse Zeug angucken. Lohnt sich.

Ich bin ja generell ein großer Freund von mehr Grün in der Stadt. Es muss sich dabei auch nit immer um geplantes und genau durchstrukturiertes handeln. Darum mag ich auch die Art, wie sich der, wenn mich mein botanisches Wissen nicht wieder einmal trügt, Löwenzahn sich auf diesem Bild seinen Platz erobert hat. Guerillia-Gardening at its best.

Ich gebe es zu. Ich improvisiere gerne. Vor allem auf einer Bühne. Und weil das, wenn man es allein macht, ziemlich komisch aussieht, habe ich vor einigen Jahren, als sich die Chance ergab, der Kölner Improtheatergurppe „Kafkas grüner Zeh“ angeschlossen. Und improvisiere jetzt regelmäßig mit meinen Schauspielkollegen über eine kleine Bühne in der Südstadt.

Wer Improtheater nicht kennt, hier eine kurze Einführung. Beim Impro kommen die Schauspieler auf die Bühne, ohne zu wissen was sie erwartet und spielen eine kurze Szene. Es gibt dabei keinen festen Text oft und nur eine kurze Beschreibung der Situation. Das kann der Ort sein, eine Rolle wie z. B. ein Beruf oder ein Ort. Daraus ergeben sich dann die ungewöhnlichsten Konstellationen und jede Szene ist einzigartig und wird von den Spielern auf der Bühne improvisiert. Und genau das macht für mich den Reiz aus. Denn wenn ich die Bühne betrete, dann habe ich keine Ahnung, was auf mich zukommt. Wird es lustig? Ernst? Laut oder Leise? Welche Ideen hat mein Partner und wie kann ich darauf reagieren.  Das zuhören und annehmen von Ideen der Anderen sind dabei Kernelemente des Spiels und machen die ganze Sache richtig spannend und immer wieder aufregend neu. Wer Impro nicht kennt, der sollte sich unbedingt mal eine Show in seiner Nähe ansehen, es lohnt sich ganz bestimmt. Und wer mehr über unsere Gruppe wissen möchte, der kann auf unserer Facebookseite noch ein paar Infos bekommen.

Die Fotos habe ich während einiger Proben gemacht. Dabei habe ich das Bühnenlicht genutzt, das war wirklich ein ziemlicher Spaß, denn die lieben Kollegen bewegen sich natürlich und bleiben nicht immer genau da stehen wo ich es gerne hätte. Auch da muss man halt manchmal improvisieren.

Mein besonderer Dank an dieser Stelle an meine Mitspieler Sabine, Dörte, Annemarie, Esther und Michael für die vielen tollen Stunden auf den Brettern. Und natürlich auch fürs Model stehen.

Übung macht ja bekanntlich den Meister. Also habe ich kurzerhand einmal unser Wohnzimmer etwas zweckentfremdet und versucht so etwas wie Studioatmosphäre zu schaffen. Als Objekt habe ich mir den Menschen ausgesucht, der mir am wenigsten widerspricht und zudem noch irre viel Verständnis für meine Ideen hat. Mich selbst. Die Wahl viel aber auch leicht, ich war ja auch allein zu Hause.
Das machte die Sache dann gleich auch noch mal doppelt spannend, denn es gab jetzt eine ganze Mende Fragen, die ich für mich lösen musste. Oft nur Kleinigkeiten, aber die machen ja bekanntlich den Unterschied.
Da war zunächst mal das Licht. Zuerst hatte ich es vor einer weißen Wand versucht, aber das war irgendwie völlig flach und langweilig. Also kam ich auf die Idee mit dem Fenster. Sonne von hinten und durch die Rollos fand ich schon mal ganz nett, und wenn die Blende auf ist, dann hat man hier eigentlich einen schönen Effekt. Aber zu weit runter mit der Blende ging auch nicht, denn die nächste Schwierigkeit war, den richtigen Schärfepunkt zu treffen. Nicht so einfach, wenn man nachdem dem Auslösen genau zehn Sekunden Zeit hat, um an die richtige Position zu kommen. Ich habe es mit einem Selbstauslöser versucht (da gibt es eine ganz brauchbare App von Canon), aber irgendwie sahen die Fotos alle verkrampft aus. Kann Zufall sein, glaube ich aber nicht. Ich habe das Schärfethema dann zu lösen versucht, indem ich zunächst ein Stativ an „meine“ Position gestellt, fokussiert und mir dann die Position auf dem Boden markiert habe. Ist ganz gut gelungen, finde ich, aber optimal ist es natürlich nicht.

Nächste Baustelle: Es kommt so viel Licht von hinten, das die Fotos an vielen Stellen schon ausbrennen, aber das Gesicht ist immer noch dunkel. Klarer Fall, Licht muss her. Da ich keine Studiolampen, Softbox oder ähnliches habe, blieben mir drei Möglichkeiten. Ersten ein Reflektor. Den habe ich behelfsmäßig an eben jenem Stativ befestigt, welches mir vorher noch zum Bestimmen des Schärfepunktes gedient hat. Ein echtes Multitalent. Das ging schon mal ganz gut. Zusätzlich habe ich dann noch bei einigen Fotos mit dem aufgesetzten Blitz gearbeitet. Der war, auch indirekt über die weiße Decke, noch etwas hart, also habe ich ihn ein wenig gedrosselt und zusätzlich noch eine Brottüte drüber gezogen, das ging dann ganz gut. Mit dem Schatten der Mütze kann/muss ich an dieser leben.
Die dritte Möglichkeit, nämlich alle verfügbaren Lampen anzuwerfen, habe ich schnell wieder aufgegeben. „Available light“ ist was feines, aber das wäre in diesem Fall auch nicht wirklich echt und einfach nur sehr bunt und gefühlt unnatürlich geworden.

Die letzte Hürde war die schwerste, wie ich fand. Denn wenn der Auslöser gedrückt ist, man an der richtigen Position steht und die Zeit runterläuft, muss man irgendwie noch versuchen den „richtigen“ Ausdruck zu haben. Ich habe versucht die Kamera auszublenden und and lustige oder ernste Dinge zu denken (ich gucke NICHT böse 😉 !), aber oft, wenn der Auslöser klackt, schaut man doch wie bestellt und nicht abgeholt. Zu zweit ist es sicher einfacher den richtigen Augenblick zu treffen.

Aber, der erste Schritt ist getan. Mein Fazit: Es hat Spaß gemacht, ich habe viel gelernt und bleibe auf jeden Fall an dem Thema dran. Aber ganz bestimmt ist es einfacher, wenn man nicht in einer Doppelrolle als Fotograf und Modell agiert. Und ich muss die Fenster putzen.

 

Schilder sollen uns den Weg weisen. Und Werbeschilder sind da keine Ausnahme. Aber was, wenn es den Ort auf den sie uns Hinweisen nicht mehr gibt? Oder sie durch Platzierung und den Zahn der Zeit eine völlig neue Wirkung bekommen? Ich mag sie trotzdem, diese alten Schilder.

Das Thema Verkehr ist ja irgendwie immer aktuell. Besonders in Großstädten. In den letzten Jahren tauchen immer mehr alternative Konzepte auf, mittlerweile kann man Räder, Autos und sogar Roller „sharen“. Für mich persönlich, der auch gerne Rad fährt, sind das, zusammen mit dem ÖPNV, oft ziemlich gute Alternativen.
Vielleicht wird die Zeit kommen, in der immer mehr Menschen auf das eigene Auto verzichten, auch wenn ich das Entsorgungsmodell für den Opel Calibra noch etwas ausbaufähig finde.
Hier erstmal ein paar Bilder zum Thema „Verkehr“.

 

Heute mal Urlaubsbilder. Mallorca ist eine wunderschöne Insel. Ziemlich oft, auf jeden Fall. Aber es gibt auch die andere Seite, die von der die Einheimischen sprechen, wenn für Sie wieder einmal gefühlt zu viele Touristen auf der Insel sind. Oder, wie in diesem Fall, eigentlich noch zu wenig. Entstanden sind die Bilder in Magaluf, was sich für mich wie der Ballerman anfühlte (den ich, das muss ich fairerweise zugeben, auch nur einmal gesehen habe). Nur größer. Und auf Englisch.

Reisen ist ja immer so eine Sache. Ich mache das sehr gerne, freue mich auf neue Eindrücke, neue Menschen, andere Länder und Kulturen. Nur im Hotel schlafen, das ist nicht immer so mein Ding. Das Bett ist zu hart oder weich, bei Kopfkissen ist es genauso und einige der anderen Gäste sind manchmal auch gewöhnungsbedürftig. Zudem sind die Zimmer oft eine Wundertüte. Im Urlaub kann ich davon noch viel ausblenden. Wenn ich allerdings beruflich unterwegs bin und am nächsten Tag fit sein muss, ist es manchmal schon hart. Aber das ist jetzt wohl Jammern auf hohem Niveau.
Hotelflure finde ich dagegen immer sehr fazinierend, vor allem wenn sie leer und klar sind. Nur die Blicke der anderen Gäste, wenn man um 00.30h mit der Kamera halb auf dem Boden liegt oder ein Stativ aufbauen will, sind manchmal, …, nun, sagen wir mal, zumindest befremdlich. Aber so kann man ja auch Leute kennenlernen.

Manchmal ist man sich ja nicht sicher, ob der eingeschlagene Weg einen rauf oder runter führt. Zumindest auf den ersten Blick geht es mir bei einigen dieser Bilder genauso. Das ist wohl der Grund, warum ich diese Aufnahmen, die im Sommer 2016 im Brüsseler Atomium entstanden sind, so mag.  Sie sind übrigens aus der Hand aufgenommen, ein Stativ aufbauen hätte die netterweise hinter mir wartenden Touristen wahrscheinlich etwas erbost.
Wer ausgefallene Architektur und ein bisschen Retro mag, dem kann ich das Atomium sehr empfehlen, es ist wirklich ein spannender Ort. Zudem kann man dann auch noch in Brüssel eine Waffel oder Pommes essen.

Die Idee einer Fotorallye fand irgendwie ich spannend, also hab ich mich zur Tamron-Fotorallye 2017 in Köln angemeldet.
Die Grundidee ist recht einfach: Es gibt zehn Aufgaben, die man sich an vier Orten in der Kölner Innenstadt (für Ortskundige: etwa zwischen Hohenzollernbrücke und Chlodwigplatz) abholen muß. Dazu macht man dann im besten Fall das passende Foto. Als Aufgaben gibt es z.B. „Grün in der Stadt“, „Im natürlichen Rahmen“ oder (bei dem bedeckten Himmel eine wahre Freude ;-( ) „Lichtstimmung“. Man hat dafür sieben Stunden Zeit, das war in meinen Augen die größte Herausforderung. Zumal im Vorfeld auch noch kommuniziert wurde, das allzu alltägliche Bilder („Die Hohenzollernbrücke mit Dom kennen wir ja schon.“) nicht zielführend sind. Also rennt man durch die Stadt, sucht ausgefallene Motive, versucht das Ganze auch noch fotografisch gut umzusetzen, und dabei tickt die Uhr unnachgiebig. Eine wahre Freude.
Wer wollte konnte sich zudem auch noch ein Objektiv leihen. Das habe ich getan, allerdings hatte ich mir 1,8 Kilo nicht SOOOO schwer vorgestellt. Das 70-200 ist wirklich ein nettes Teil, und macht auch gute Bilder, aber die Lichtstärke (Blende 2,8) kommt halt auch nicht von ungefähr. Ich dachte im ersten Augenblick wirklich, dass das Ding mir meinen Kamerabody zerlegt.
Gut ausgerüstet und schwer beladen bin ich, zusammen mit vielen Anderen dann den einen ganzen Samstag durch Köln gerannt und habe geknipst. Das war zwischendurch, nicht wegen des dicken Objektivs, ein wenig anstrengend, aber auch eine tolle Herausforderung und Erfahrung. In den nächsten Tagen werden dann auch die Gewinnerbilder veröffentlicht, ich bin schon sehr gespannt.
Hier ein paar meiner Fotos, die mir gleich beim ersten Mal eine Top-20 Platzierung eingebracht haben.

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