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Hier ein paar weitere Bilder aus unserem letzten Urlaub in der Toskana. Unsere Route führte uns erst in die Nähe von Siena und dann weiter nach Westen, in Richtung Massa Marritima und ans Meer. Wir waren 14 Tage dort, und haben viel gesehen, aber die Liste der Dinge und Orte die noch fehlen ist lang. Sehr lang. Ich könnte jetzt noch viel über die Landschaft, die vielen possierlichen Orte, das Licht, die netten Menschen und Essen + Wein schreiben, aber das haben viele andere vor mir schon getan. Und ich stimme ihnen einfach zu. Ist ein traumhaftes Fleckchen Erde.

Hier ein paar Bilder, etwas abseits der Urlaubs- und Postkartenmotive. Wir waren wirklich lange auf der Suche nach „dem“ Toskana-Foto unterwegs. Haben in Touris-Büros, das Internet, Locationscout.net und viele Einheimische gefragt und sind einige Kilometer auf bei der Suche gefahren. Aber gefunden haben wir es nicht. Dafür haben wir diese Blicke bekommen, die ich eigentlich noch viel lieber mag. Ich hoffe sie gefallen Euch auch.

Regenbo(e)gen. Doppelt. Und komplett. So nah, dass 15mm nicht gereicht haben. Und so viel Regen, das ich die Position nicht schnell genug wechseln konnte.

Und während ich auf den Auslöser gedrückt habe, dachte ich mir noch: „Das ist der Grund, warum man immer einen Spaten dabei haben sollte.“ Na, bei nächsten mal hol` ich mir den Topf aus Gold.

Mitten im toskanischen Nirgendwo steht die Abtei von San Galgano. Dem alten Zisterzienserkloster fehlt das Dach, was nicht schlimm ist, denn es regnet hier ja eher selten. Drum herum gibt es nicht viel, außer einen kleinen Kapelle mit einem Schwert im Stein. Dabei handelt es sich quasi um einen umgedrehten Artus, denn der Besitzer der Waffe, Ritter Galgano, hat, der Sage nach, nach zahlreichen Kriegen und Schlachten als Zeichen seines neuen, von Gott gelenkten Pazifismus, seine Klinge in den Stein gerammt. und nie weider angefasst. Eigentlich ganz cool.

Die Abtei ist noch rechtgut erhalten und kann besichtigt werden, wir hatten das Glück etwas Abseits der Saison dort zu sein, darum gab es recht wenig Touris. Und die paar verbleibenden waren, dank Teresas nimmermüden und freundlichem Einsatzes, so nett für ein paar Schüsse (Adieu Pazifismus) Abseits des Bildauschnittes zu warten.

Ich, besser gesagt wir, haben versucht genau die Mitte zu treffen, aber irgendwie habe ich das Gefühl das Mitte hinten nicht gleich Mitte vorne ist. Also entweder muss ich nochmal mit meinem Optiker oder mit dem Architekten reden.

Wer mal in der Gegend ist, sollte sich die Abtei auf jeden Fall mal ansehen. Und kann mir dann ja sagen wie er das mit der Mitte gelöst hat.